Samstag, 18. November 2017
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Internorm feiert 40-jähriges Jubiläum

Der österreichische Fensterhersteller Internorm konnte vor Kurzem das 40-Jahr-Jubiläum des Standortes Sarleinsbach feiern.

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Die Eigentümer der zweiten und dritten Generation beim 40-Jahr-Jubiläum (v. l.): Christian Klinger, Anette Klinger, Helmut Klinger, Eleonore Kubinger und Stefan Kubinger. (Foto: © Internorm)

Das Werk nahm am 18. April 1977 die Produktion auf und entwickelte sich von diesem Zeitpunkt an zu Europas Kunststofffenster-Hauptstadt. Seit der Gründung investierte das oberösterreichische Familienunternehmen rund 120 Millionen Euro in den Standort Sarleinsbach. Aktuell sind fast 700 Arbeiter und Angestellte im Werk beschäftigt, die durchschnittlich 14 Kilometer entfernt wohnen: Das macht den Standort zum größten Arbeitsplatznahversorger im Bezirk Rohrbach.

Weichen auf eine erfolgreiche Zukunft gestellt

Elf Jahre nach der Gründung der Marke Internorm entstand am 18. April 1977, im Bezirk Rohrbach, das Werk Sarleinsbach. Alles fing mit rund 40 Mitarbeiter an, die in einer schon damals 3000 Quadratmeter großen Halle einfache Normserien mit 30.000 Einheiten pro Jahr herstellten. Schon ein Jahr später begann der Bau der Extrusion-Anlage, die 1979 schließlich in Betrieb ging.

Die Entscheidung, eigene Profile zu produzieren, stellte die Weichen auf eine erfolgreiche Zukunft. Seit der Gründung investierte Internorm mehr als 120 Millionen Euro in den Standort Sarleinsbach. Dadurch konnten bis zum heutigen Tage über 15 Millionen Fenstereinheiten produziert werden. Aufgerechnet bedeutet das, dass Internorm rund eine halbe Million Einfamilienhäuser in ganz Europa mit Fenstern ausstattete.

"Als wir 100 Fenster am Tag produzierten, habe ich bereits von 1000 Fenstern am Tag geträumt. Damals haben mich alle für verrückt erklärt, aber nur wenn man ein bisschen verrückt ist, kann man große Dinge bewegen", erinnert sich Helmut Klinger, Geschäftsführer der 2. Generation, zurück.

Bedeutung des Werks Sarleinsbach

Mit Stand Anfang 2017 beschäftigt Europas führende Fenstermarke 688 Mitarbeiter am Standort Sarleinsbach. Diese leben durchschnittlich 14 Kilometer vom Werk entfernt – somit ist Internorm der größte Arbeitsplatznahversorger im Bezirk Rohrbach. Das hat weitreichende positive Auswirkungen auf die Region, wie eine JKU-Studie aus dem Jahr 2011 belegt.

Der Standort stärkt die regionale Kaufkraft, schwächt die Abwanderung aus dem Bezirk Rohrbach und schafft zusätzliche Arbeitsplätze in anderen Unternehmen der Region. Dieser Verantwortung als wichtiger Arbeitgeber in der Region ist sich Internorm bewusst.

Das neue Profilcenter mit einer Größe von 300 Quadratmetern und Investitionskosten von 500 000 Euro, das anlässlich des 40-Jahr-Jubiläums offiziell eingeweiht wurde, beherbergt unter anderem ergonomisch, attraktive Arbeitsplätze für ältere Mitarbeiter. Neben der ergonomischen Bauweise stellte Internorm den Schichtbetrieb sowie schwere körperliche Tätigkeiten im Profilcenter ein. "Gerade für unsere vielen langjährigen Mitarbeiter eine große Erleichterung", sagt Werksleiter Hans Saxinger.

Wärmepumpen reduzieren den Heizölverbrauch

Auch beim Thema Nachhaltigkeit ist sich Internorm seiner Verantwortung bewusst. Wärmepumpen reduzieren den Heizölverbrauch und damit den CO2-Ausstoß. Die erste Wärmepumpe wurde bereits 2015 installiert, mit April 2017 ging die zweite Wärmepumpe in Betrieb.

Dadurch reduziert sich der Heizölverbrauch um 50.000 Kilogramm pro Jahr und der CO2-Ausstoß jährlich um 400 Tonnen. Zusätzlich wird eine nachhaltige Heiz-Energieversorgung durch konsequente Nutzung der betrieblichen Abwärme aus Profil- und Drucklufterzeugung gewährleistet.

Aufstieg zu Europas Kunststofffenster-Hauptstadt

Der Standort Sarleinsbach wurde 1977 als Kunststofffenster-Kompetenzzentrum gegründet. "In diesem Zeitraum wuchs das Werk mit der größten kumulierten Produktionsmenge von Kunststoff an einem Standort zum größten Kunststofffenster-Produzenten Europas. Hier gebührt ein besonderer Dank unseren Mitarbeitern, ohne deren hohes Engagement diese Entwicklung nicht möglich gewesen wäre", so Unternehmenssprecher und Miteigentümer Christian Klinger.

Seit der Gründung wurden kumuliert 400 000 Kilometer Kunststoffprofile hergestellt – das entspricht rund der mittleren Distanz von der Erde zum Mond – alle werksintern und ohne Zulieferer. Internorm war auch der erste Kunststofffensterproduzent, der ausschließlich bleifreien und somit 100 Prozent recycelbaren Kunststoff fertigte.

15 Millionen produzierte Fenster

Schon am 16. Februar 2017 gab es im Werk in Sarleinsbach Grund zum Feiern: Die 15-millionste Fenstereinheit wurde produziert. Aufgerechnet bedeutet diese enorme Anzahl, dass Internorm, Europas führende Fenstermarke, rund eine halbe Million Einfamilienhäuser in ganz Europa mit Fenstern ausstattete. 15 Millionen produzierte Fenster sprechen eine klare Sprache: Internorm steht für Qualität und Vertrauen", so Hans Saxinger.

"Mit über 680 Mitarbeitern produzieren wir alleine an diesem Standort täglich mehr als 2700 maßgefertigte Kunststoff-Fenster. Wir sind stolz, dass unser Standort heute zu den modernsten Fensterwerken in Europa zählt." Das Sarleinsbacher Werk zählt zudem zu den größten Glasproduzenten in Oberösterreich. Rund 3200 Hektar Isolierglas wurden seit 1994 gefertigt. Außerdem werden neben der Produktion von Kunststoff-Fenstern in Sarleinsbach und am Produktionsstandort Traun jährlich mehr als 13.000 Hauseingangstüren hergestellt.

Wo das Unternehmen heute steht

Als die führende Fenstermarke Europas bietet Internorm seinen qualitätsbewussten Kunden wertsteigernde Lösungen für Fenster und Türen. "Unsere Führungsposition verdanken wir vor allem der hervorragenden Arbeit und der unglaublichen Weitsicht von Eleonore Kubinger, Eduard und Helmut Klinger – den Geschäftsführern der 2. Generation", betont Christian Klinger.

Heute ist Internorm die größte europäische Fenstermarke. Diese Positionierung erreicht das oberösterreichische Familienunternehmen durch ein internationales Vertriebsnetz mit starken Partnern, überlegenen, innovativen und hochwertigen Produkten und durch die Sicherung einer Premiummarke. 2016 verzeichnete Internorm ein Auftragseingangsplus von fünf Prozent und einen Umsatz von absolut 322 Millionen Euro. Das entspricht einem Umsatzplus von fünf Prozent zum Vorjahr.

Der Claim "1st in Innovation" trifft wohl auf kein anderes Unternehmen mehr zu, als auf Internorm. Einige Highlights: 1979 erstes Fenster mit drei Dichtungen und drei Scheiben, 1988 erste beschichtete Verglasung als Serienausführung, 1994 erstes bleifreies Kunststofffenster, 2002 erste lückenlose Rundumverklebung der Glasscheibe mit dem Flügel (I-tec Verglasung), ab 2012 Start der revolutionären I-tec Technologie in der Serienproduktion. Heute ist jede Fenstereinheit mit dieser innovativen Technologie ausgestattet.

www.internorm.com

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