Montag, 23. April 2018
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Etablierte Wintergarten-Software

Auf mittlerweile 15 Jahre Unternehmensentwicklung kann die Firma Soft.-Ing. Team zurückblicken. Bekannter als die Firmenbezeichnung ist in der Branche das Produkt: die KKP-Software.

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Für die Berater im Vertrieb bieten die umfangreichen Visualisierungsmöglichkeiten große Vorteile. (Foto: © KKP/Soft-Ing.Team)

Hinter den Buchstaben verbirgt sich die ursprüngliche Aufgabenstellung hinsichtlich Softwarelösungen zum konstruieren, kalkulieren, planen von Wintergärten und Überdachungen. Rückblickend nach eineinhalb Jahrzehnten hätte man jetzt wahrscheinlich eine andere Bezeichnung gewählt, da die jetzige Software ein wesentlich umfangreicheres Aufgabengebiet abdeckt.

Statische Vorbemessung der Profile

Das Soft-Ing.Team startete mit der Zielsetzung, dem Wintergarten-Fachbetrieb ein Werkzeug in die Hand zu geben, mit dem er schnell ein Angebot erstellen konnte. Dafür wurden die Wintergärten in Segmente zerlegt, die man aneinandersetzen kann und zu denen ein Preis auf Materialbasis ermittelt wird, damit schnell ein Angebot unterbreitet werden kann.

Hinzu kam die Möglichkeit, Sondermodelle frei zu zeichnen. Nachdem diese Daten hinterlegt waren, kam von den Kunden die Forderung, nach Fertigstellung der Zeichnung die Materialmengen daraus zu ermitteln. Der folgerichtige weitere Schritt lag in der Ermittlung der Zuschnittmaße der einzelnen Profile. Als Rolf Warnke als Statiker zum Team kam, wurde als nächste Ausbaustufe eine statische Vorbemessung der Profile integriert.

Profil-Systemgeber und Konstrukteur effektiv eingebunden

HandwerkAb dem Jahr 2007 begann dann, gemeinsam mit der Firma Orgadata zusammen, die Programmierung zur Maschinenansteuerung für die CNC-Stabbearbeitung. In der aktuellen Version lassen sich alle Profilquerschnitte 3D-mäßig konstruieren und darstellen.

Auf Knopfdruck wird zu allen Profilen angezeigt, inwieweit die zulässige Spannung erreicht oder vielleicht bereits überschritten ist. Ebenso zeigt eine Grafik die Durchbiegung an, die durch Profilalternativen optimiert werden kann. Dadurch kann das Profil mit den geringsten Kosten und der schmalsten Profilansicht gewählt werden. Profil-Systemgeber und Konstrukteur sind also effektiv eingebunden.

Umfangreiche Visualisierungsmöglichkeiten

Für den Berater im Vertrieb bietet die KKP-Software umfangreiche Visualisierungsmöglichkeiten. Von der reinen Wintergarten-Konstruktion, über mit dieser Software gezeichneten Haus-Darstellungen bis zum Einfügen von Vor-Ort-Fotos stehen alle Möglichkeiten zur Verfügung. Features, wie das Freistellen von vor dem Wintergarten befindlichen Fotobestandteilen, runden diesen Bereich ab.

Parallel läuft immer auch die Kalkulation einschließlich Verschnitt-Analyse, Arbeitszeit-Zuordnung und Lagerlängen-Optimierung mit. Es werden nicht nur Bestelllisten für die Aluminium-Profile, sondern auch vermaßte Skizzen für Glas und Elemente generiert.

Für den Verarbeiter lassen sich alle Profildetails einschließlich Bohrungen, Ausklinkungen und Fräsungen in 3D darstellen. Mittels dieser in der EDV hinterlegten Daten lassen sich auch CNC-Stabbearbeitungszentren verschiedener Hersteller ansteuern.

Verantwortung für die Profildaten

Seit 2016 werden neben der Materialgruppe Aluminium in gleicher Weise Konstruktionen der Materialgruppe Holz bzw. auch Holz/Aluminium mit der KKP-Software bearbeitet.

Das Soft-Ing. Team pflegt alle Profilquerschnitte vom firmeneigenen Team in die KKP-Software ein. Hierdurch wird viel Verantwortung für die Profildaten übernommen, entbindet den Nutzer aber auch von der sehr zeitaufwendigen Datenpflege.

Geschäftsführerin Ellen Warnke: "Schon jetzt nutzen 800 Kunden in 14 Ländern unsere Software. Auf der schon bald bevorstehenden Fensterbau Frontale in Nürnberg können wir nach gelungenem Einsatz der Vorab-Versionen die KKP-Software für einen weiteren Nutzerkreis vorstellen. Damit können dann alle am Wintergartenbau Beteiligten, nicht nur Branchenfachleute, in die Nutzung dieser Software eingebunden werden."

www.kkp-team.de

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